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Wahlen 2015: Liberal und eigenständig zum 2. Sitz

Entscheid der St.Galler FDP betreffend Listenverbindungen

Die Parteileitung der St.Galler FDP hat im Rahmen ihrer letzten Sitzung die Strategie in Bezug auf Listenverbindungen für die Nationalratswahlen 2015 festgelegt. Die FDP geht Unterverbindungen mit den Jungfreisinnigen und den Umweltfreisinnigen ein. Auf weitere Listenverbindungen wird verzichtet. Die FDP präsentiert sich den Wählerinnen und Wählern am 18. Oktober somit als eigenständige, unverfälscht liberale Alternative.

St.Gallen, 04.06.2015 | Wahlstab und Parteileitung der St.Galler FDP haben in den vergangenen Monaten im Rahmen wahltaktischer Überlegungen zahlreiche Konstellationen und Szenarien geprüft und mit mehreren Parteien Gespräche über allfällige Listenverbindungen geführt. Im Zuge der Verhandlungen zeigte sich, dass die von der FDP favorisierte, grosse Wahlallianz unter allen bürgerlichen Parteien zumindest für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober nicht zustande kommt.

Neue Ausgangslage berücksichtigt

Aufgrund dieses Umstands sowie der Resultate der Wahlen in den Kantonen Baselland, Luzern, Zürich und Tessin hat die FDP eine Neubeurteilung der Ausgangslage vorgenommen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie die Tatsache, dass die Umweltfreisinnigen mit einer eigenen Liste zu den Nationalratswahlen antreten werden, haben zur nun festgelegten Wahlstrategie geführt: Die FDP wird gemeinsam mit den Jungfreisinnigen und den Umweltfreisinnigen zu den Wahlen vom 18. Oktober antreten und damit weite politische Themenfelder – reichend von wirtschaftlichen bis hin zu ökologischen Fragen – kompetent aus einer liberalen Perspektive abdecken können. Weitere Listenverbindungen werden nicht eingegangen.

Wer FDP wählt, bekommt die FDP!

In nationalen Listenwahlen kommt den Alleinstellungsmerkmalen der Parteien eine grosse Bedeutung zu. Die Möglichkeit, ihre Partei im Original spüren zu können, entspricht einem grossen Bedürfnis der Wählerinnen und Wähler. Die nun verabschiedete Listenstrategie garantiert, dass der Wählerwille nicht verfälscht wird. Die St.Galler FDP ist angesichts der Richtungswahl vom kommenden Herbst motiviert und bestens gerüstet, um ihren Wahlkampf im Zeichen der freisinnigen Werte Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt zu führen. Die Schweiz hat seit 1848 durch ihre Offenheit, eine liberale Grundhaltung, Fortschrittsglauben, Föderalismus und der Bereitschaft zum Wettbewerb den Boden für die erfolgreichen Menschen in unserem Land bereitet. Die FDP will die Voraussetzungen dafür schaffen, um dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen zu können. Der kompromisslose Einsatz für den Werkplatz Schweiz unter Beibehaltung der bilateralen Verträge sind dabei ebenso zentral wie der Kampf gegen die unkoordinierte Umverteilungspolitik von links, welche den Leistungswillen untergräbt und den Mittelstand schwächt.

Zweiter Nationalratssitz als Wahlziel

Der Wille zu kämpfen spiegelt sich auch in den Wahlzielen der St.Galler Freisinnigen wieder: Im Vergleich zu den Nationalratswahlen 2011 will die FDP ihren Wähleranteil klar steigern und ein weiteres Nationalratsmandat hinzugewinnen. Zudem wird die FDP den bisherigen Ständeratssitz bedingungslos verteidigen.