Daily Archives: 25. November 2018

Klares JA zu den kantonalen Abstimmungsvorlagen

St.Galler Bevölkerung folgt den Empfehlungen der FDP

Die Bevölkerung des Kantons St.Gallen stimmt beiden kantonalen Vorlagen deutlich zu. Die FDP hat sich im Abstimmungskampf insbesondere für ein JA zur Berufsbildung stark gemacht. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben die JA-Argumente gehört und sind der Empfehlung der FDP gefolgt. In Zusammenhang mit dem Regionalgefängnis und der Staatsanwaltschaft Altstätten kann sich FDP-Regierungsrat und Baudirektor Marc Mächler über die zweite gewonnene Abstimmung freuen.

Die FDP.Die Liberalen St.Gallen haben heute mit grosser Freude die kantonalen Abstimmungsergebnisse zur Kenntnis genommen. Sowohl der Kantonsratsbeschluss über die Erweiterung und Erneuerung des Regionalgefängnisses und der Staatsanwaltschaft Altstätten als auch der V. Nachtrag zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Berufsbildung wurden deutlich angenommen. Beide Vorlagen fanden bereits in der parlamentarischen Beratung die volle Unterstützung der FDP-Fraktion im Kantonsrat.

Berufsbildung gestärkt

Mit dem JA zum V. Nachtrag zum Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Berufsbildung hat die St.Galler Bevölkerung die Kantonalisierung der Berufsbildung vorerst abgeschlossen und die Strukturen auf die Zukunft ausgerichtet. Gemeinsam mit der FDP hat sich auch die SVP sowie der kantonale Gewerbeverband und die IHK St.Gallen-Appenzell für ein JA engagiert. Die Argumente dieser Allianz sowie von Regierung und Kantonsrat wurden gehört. Anders ist das überdeutliche Resultat nicht zu interpretieren – gerade vor dem Hintergrund, dass sich kantonale Leitmedien sehr kritisch mit der Vorlage auseinandergesetzt und sich in den Kommentarspalten sogar für ein NEIN ausgesprochen haben.

Zweite Abstimmung gewonnen

Die FDP freut sich zudem, dass die Bevölkerung den Kantonsratsbeschluss über die Erweiterung und Erneuerung des Regionalgefängnisses und der Staatsanwaltschaft Altstätten ebenfalls deutlich angenommen und damit FDP-Regierungsrat und Baudirektor Marc Mächler bereits das zweite Mal das Vertrauen ausgesprochen hat. Die FDP gratuliert ihrem Regierungsrat und freut sich, dass dieses wichtige Projekt nun vorangetrieben werden kann.

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FDP Frauen steigen mit 12 top Kandidatinnen ins Rennen

FDP Frauen Kanton St.Gallen haben ihre Nationalratsliste nominiert

Mit 12 kompetenten und engagierten Persönlichkeiten treten die FDP Frauen Kanton St.Gallen für die Nationalratswahlen an. Die Zielsetzung ist klar: Mit 2% Wähleranteil soll der Weg für eine Frau nach Bern geebnet werden. Mittelfristig wollen die FDP Frauen den Anteil an FDP-Kantonsrätinnen auf 40% erhöhen.

Am 22. November 2018 haben die FDP Frauen des Kantons St.Gallen ihre Kandidatinnen für die Nationalratswahlen 2019 nominiert. 12 kompetente Frauen aus verschiedensten Regionen des Kantons, aus allen Altersgruppen und mit vielfältigen, unterschiedlichen Lebenshintergründen wollen am 20. Oktober 2018 für 2% Wähleranteil kämpfen. Die Nominationsversammlung fand im Freien statt, direkt beim Vadiandenkmal in der Stadt St.Gallen. Eröffnet wurde die Versammlung von Elisabeth Zwicky Mosimann, Präsidentin der FDP Frauen Kanton St.Gallen und Vizepräsidentin der FDP des Kantons St.Gallen. Sie war sichtlich stolz, dass knapp 50 Frauen und Männer den Weg nach St.Gallen gefunden hatten und damit der Nationalratsliste gehörig Schub verleihen. Die Grussworte der Parteileitung der FDP des Kantons St.Gallen überbrachte Fraktionspräsident und Kantonsrat Beat Tinner. Er zeigte sich überzeugt, dass die Liste der FDP Frauen der optimale Weg zur Frauenförderung sei und dass ein höherer Frauenanteil in den verschiedenen Behörden und Gremien nicht nur der FDP, sondern dem Land und dem Kanton gut tun werde.

Kompetenz und Persönlichkeit

Die Wahlkampfleiterin, Fabienne Bünzli, ging in ihrer Rede insbesondere auf die historische Dimension der Frauenliste ein. So handelt es sich hierbei um die erste Frauenliste der FDP, ja des bürgerlichen Lagers überhaupt im Kanton St.Gallen. Die FDP Frauenliste leiste einen wichtigen Beitrag dazu, mehr Frauen für politische Ämter zu gewinnen. Dies sei aber kein Selbstzweck, betonte sie. «Es geht nicht darum, auf Biegen und Brechen gleich viele Frauen wie Männer in der politischen Verantwortung zu sehen. Es geht darum, dass wir fähige Menschen in die Politik miteinbinden und dort ansetzen, wo es am meisten Potential gibt – nämlich bei den Frauen.» Das freisinnige Rezept heisse, Chancengleichheit und Vorbilder schaffen, führte Bünzli weiter aus. Es sei ihr dementsprechend eine grosse Freude und Ehre, mit 12 top Kandidatinnen ins Nationalratsrennen zu steigen. Diese Frauen seien auf der Liste, weil sie Persönlichkeiten sind, die wirklich etwas auf dem Kasten haben und über einen beeindruckenden Leistungsausweis verfügen.

Kandidatinnen vollends überzeugt

Fabienne Bünzli ging in ihrer Rede auch darauf ein, dass verschiedene Medien kolportiert hätten, dass die Frauenliste eine «Alibiübung», oder ein «Marketinggag» sei. Sie hielt klar und deutlich dagegen: «Die Frauenliste ist ein ganz zentraler Katalysator für unser übergeordnetes und langfristiges Ziel: mehr Frauen in der St.Galler Politik.» Mit der Liste verfolgen die FDP Frauen zwei Ziele: In Bezug auf die Nationalratswahlen streben sie einen Wähleranteil von 2% an. Mittelfristig streben die FDP Frauen einen Frauenanteil in der FDP-Kantonsratsfraktion von 40% an. Die Frauenliste zeigt auf, wie viele fähige und kompetente Frauen im Freisinn aktiv sind. Diesen Schub wollen die FDP Frauen dementsprechend auch in die folgenden kantonalen und kommunalen Wahlen mitnehmen.

Eine Frau nach Bern

In den letzten Tagen haben wurden mit Susanne Vincenz-Stauffacher, Ingrid Markart und Karin Weigelt gleich drei sehr fähige Frauen von ihren Regionalparteien zu Handen der FDP Kantonalpartei portiert. Sie gehören sicherlich zu den Favoritinnen im Rennen um die Nationalratssitze. Mit den zusätzlichen Stimmen leisten die FDP Frauen einen Beitrag dazu, dass eine Frau den Sitz von Walter Müller übernehmen oder sogar einen dritten Sitz holen kann. Frauenförderung hört für die FDP Frauen aber nicht bei der eigenen Liste auf. Darum unterstützen die FDP Frauen die Kandidatinnen auf der Hauptliste ausdrücklich und gerne.

 

Nationalratsliste

  • Louise Blanc Gähwiler, iur, RA, Mitglied Geschäftsprüfungskommission Gemeinde Kirchberg, Gerichtsschreiberin am Verwaltungsgericht, Vizepräsidentin FDP Kirchberg, Kirchberg SG, 01.11.1979
  • Elisabeth Brunner-Müller, Kantonsrätin, Gemeinderätin, Krankenpflegerin FA SRK, Präsidentin FDP See-Gaster (bis Ende 2018); Vorstandsmitglied FDP See-Gaster (per 2019), Schmerikon, 20.02.1973
  • Fabienne Bünzli, M.A. UZH in Sozialwissenschaften, Doktorandin & wissenschaftliche Mitarbeiterin, Vorstandsmitglied FDP Frauen Kt. SG, Wittenbach (Berg SG), 23.09.1990
  • Zahra Fawzi, A. HSG in Law & Economics, Juristin/Associate bei einer Anwaltskanzlei, Vorstandsmitglied FDP Rebstein, Rebstein (Umzug nach Heerbrugg geplant), 07.02.1987
  • Katrin Frick, Kantonsrätin, Schulpräsidentin & Vizestadtpräsidentin, Buchs SG, 09.09.1962
  • Yvonne Keller, Marketingplanerin, FA Finanz- und Rechnungswesen AKAD, Gemeinderätin, Unternehmerin, Präsidentin FDP Oberbüren, Mitglied GPK evang. Kirchgemeinde Niederuzwil, Oberbüren, 06.12.1968
  • Cornelia Kunz, Betriebsökonomin FH, Klinikmanagerin Medizinische Kliniken SRFT, Mitinhaberin Bau- und Projektleitungsbüro, Vizepräsidentin FDP Wil, Bronschhofen, 21.10.1982
  • Stephanie Lippuner, Mitglied Geschäftsprüfungskommission Ortsgemeinde Grabs, Sachbearbeiterin Treuhand & Studentin FH, Grabs, 04.12.1994
  • Darja Patricia Meisterhans, Studentin Gesundheitswissenschaften & Technologie, Zuzwil, 10.10.2000
  • med. vet. Brigitte Pool, Kantonsrätin, Tierärztin, Vorstandsmitglied FDP Uznach, Uznach, 20.01.1960
  • Isabel Schorer, oec. publ. / MBA, MAS, Kantonsrätin, Mitglied der Geschäftsleitung, St.Gallen, 07.08.1978
  • Flavia Sutter, Berufsfachschullehrerin GBS St.Gallen, Parteileitungsmitglied FDP Stadt St.Gallen, 05.05.1979

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