Ein kompetentes und profiliertes Duo

Marc Mächler (bisher) und Beat Tinner in den Regierungsrat

Am 08. März 2020 entscheidet die St.Galler Bevölkerung über die zukünftige Zusammensetzung der St.Galler Regierung. Die FDP kämpft mit Regierungsrat Marc Mächler, Bauchef seit 2016, und Fraktionspräsident Beat Tinner um die beiden Sitze in der Rergierung. Wir würden uns über Ihr Vertrauen und Ihre Stimme freuen.

Kandidaten für den Regierungsrat

Marc Mächler

Marc Mächler

Sankt Gallen
Regierungsrat
Parteileitungsmitglied (ex officio)
Regierungsratskandidat
Supporter-Club

Vorsteher des Baudepartements




Regierungsrat Marc Mächler wieder in den Regierungsrat

kompetent und profiliert

www.marcmaechler.ch

«Die letzten vier Jahre waren ein Privileg»

Interview mit Regierungsrat Marc Mächler, Vorsteher des Baudepartementes

Herr Regierungsrat, Sie sind bald vier Jahre im Amt. Wie beurteilen Sie diese Zeit? Für mich war es ein grosses Privileg, die Zukunft unseres Kantons aktiv mitgestalten zu dürfen; sei dies als Vorsteher eines Departements, als Mitglied der Regierung oder als Vertreter unseres Kantons in nationalen oder internationalen Gremien. Als «Bauchef» durfte ich neue Projekte lancieren, weiterentwickeln und einzelne auch erfolgreich abschliessen.

An welche Projekte denken Sie? Ich denke etwa an die Fertigstellung und Einweihung der Taminabrücke im Süden unseres Kantons. Oder an das Generationenprojekt Rhesi – Rhein, Erholung und Sicherheit. Dieses internationale Hochwasserprojekt ist wegen des Schadenpotentials für das Rheintal eminent wichtig. Auch die Fortschritte bei den verschiedenen Umwelt-, Energie- und Strassenbauprojekten zeigen mir, dass im Baudepartement umsichtig geplant und umgesetzt wird. Bedauerlicherweise können nicht alle Wünsche und Bedürfnisse der Regionen und Gemeinden gleichzeitig erfüllt werden. Wir versuchen aber stets, gemeinsame Lösungen zu finden.

Und wie sieht Ihre Abstimmungsbilanz aus? Alle sechs Projekte, die ich für die Regierung vor dem Stimmvolk zu vertreten hatte, fanden an der Urne Unterstützung: von der Renovation des Theaters und der Erweiterung des Gefängnisses in Altstätten über die Errichtung eines zweiten Campus für die Universität St.Gallen, das Klanghaus Toggenburg und die Gesamtsanierung der Gewerblichen Berufsschule in St. Gallen bis hin zum Bau des Campus Wattwil. Hierfür bin ich sehr dankbar.

Warum treten Sie am 8. März zur Wiederwahl an? Ich meine, in den vergangenen Jahren als «Bauchef» und Regierungsmitglied solide Arbeit geleistet zu haben. Auf dieser kann ich zum Wohle aller «weiterbauen». Es wäre mir eine Ehre, unserem Kanton für weitere vier Jahre dienen zu dürfen.

Was beabsichtigt der Kanton gegen den Klimawandel zu tun? Wir alle haben die Pfl icht, für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen, Ressourcen zu schonen, den CO2-Ausstoss zu senken und gegen die Erderwärmung anzukämpfen. Insofern müssen ökologischere Wege beschritten, neue Technologien gefördert und all unsere Abläufe zielgerichtet überprüft werden. Mit dem revidierten Energiegesetz und zusätzlichen Fördermitteln stellen wir wichtige Weichen.

«St.Gallen kann es», ist der Leitspruch unseres Kantons. Was können wir und was nicht? Marc Mächler: Unser Leitspruch soll vor allem Mut machen, vorwärts zu schauen und selbstbewusst ans Werk zu gehen. Wir Ostschweizerinnen und Ostschweizer sind im Vergleich zu anderen Landesteilen manchmal etwas zu zurückhaltend. Auf uns und unsere Region können wir aber stolz sein.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten vier Jahre? Als Mitglied der St.Galler Regierung habe ich insbesondere die Aufgabe, für zukunftsgerichtete Ausbildungsmöglichkeiten, für eine nachhaltige Entwicklung und für geeignete Infrastrukturen im ganzen Kanton zu sorgen.

Beat Tinner in den Regierungsrat

Hört zu. Packt an. Setzt um.

www.beat-tinner.ch

«Ich setze mich seit Jahren für energie- und klimapolitische Massnahmen, Naturschutzprojekte und den öffentlichen Verkehr ein.»

Interview mit Regierungsratskandidat Beat Tinner

Herr Tinner, warum kandidieren Sie? Als erfahrener Gemeindepräsident, Kantonsrat und Fraktionspräsident würde ich mich gerne intensiver für unseren Kanton, unsere Bevölkerung, unsere Unternehmen und unsere Gemeinden einsetzen. Dank meiner langjährigen politischen Arbeit in verschiedenen Funktionen bin ich überzeugt, hierfür das nötige Rüstzeug und Engagement mitzubringen.

Wie «grün» ist der freisinnige Tinner? Für mich ist die «grüne Bewegung» mehr als eine Modeerscheinung oder ein aktueller Trend. Seit Jahren setze ich mich deshalb als Bauernsohn und verantwortungsbewusster Mensch auch für energie- und klimapolitische Massnahmen, Naturschutzprojekte und den öffentlichen Verkehr ein.

Nennen Sie ein Beispiel! Ein Paradeprojekt ist die Revitalisierung des Werdenberger Binnenkanals in Buchs. Ich spreche also nicht nur über den Klima und Naturschutz, sondern packe an und setze um. So, wie bei allen anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen auch.

Weshalb ist es wichtig, dass auch der Süden, das Werdenberg und das Rheintal in der Regierung vertreten sind? Ein Regierungsrat muss in erster Linie das Gesamtinteresse des Kantons vertreten. Unsere Regierung sollte aber auch die regionale Vielfalt unseres Kantons repräsentieren und so das gegenseitige Verständnis fördern. Als Werdenberger würde ich in der Regierung deshalb gerne ein «Brückenbauer» zwischen Stadt und Land, Bevölkerung und Staat sowie zwischen
Gemeinden und Kanton werden.

Der öffentliche Verkehr scheint Ihnen sehr wichtig zu sein? Ja, klar! Als Präsident der Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Ostschweiz (IGöV) setze ich mich seit Jahren für bessere regionale, nationale und internationale Bahn- und Busanschlüsse ein. Der Doppelspurausbau der Rheintal-Line und die schnelleren Verbindungen nach München und Mailand werden dank dieses Drucks über die Parteigrenzen hinweg realisiert. Mit einer guten Infrastruktur und einer attraktiven Angebotsgestaltung kann die Mobilität gesteuert werden. Auf diese Weise leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zur gewünschten CO2-Reduktion.

Wie sieht es bei den Steuern aus? Keiner zahlt gerne Steuern. Dennoch sind sie nötig. Da die Steuerbelastung für Private wie auch für Unternehmen ein relevanter Standortfaktor ist, müssen wir diesbezüglich an Wettbewerbsfähigkeit zulegen. Der Kanton benötigt gute Steuerzahler, damit die vielfältigen Aufgaben − auch die sozialen und kulturellen − angemessen fi nanziert werden können. Die St.Galler Steuer- und Finanzpolitik sollte deshalb zum Nutzen aller optimiert werden.

Warum sollen die St.Gallerinnen und St.Galler Sie am 8. März wählen? Regierungsarbeit sollte sach- und nicht parteipolitisch erfolgen. Ich verstehe mich als erfahrenen Brückenbauer über die Parteigrenzen  hinweg und würde mich deshalb gerne in diesem Sinne einbringen.