Landwirtschaft

Mehr Innovation, weniger Staat!

Die FDP fordert:

  • Mehr Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Selbstverantwortung.
  • Sinnvolle Vernetzung von Biodiversitätsförderflächen.
  • Vermeidung von missbräuchlichem Protektionismus, der in den Markt eingreift und die Branche schwächt.
  • Mehr Innovation in der Landwirtschaft.

Ziele

Dank Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Selbstverantwortung hat die St.Gallische Landwirtschaft Perspektiven.

Forderungen und konkrete Massnahmen

Landwirtschaftliche Produktion

  • Unternehmertum in der Landwirtschaft soll ermöglicht werden.

  • Nachhaltige Steigerung der Produktivität und der Wertschöpfung der landwirtschaftlichen Produktions- und Verarbeitungskette.

  • Effiziente Nahrungsmittelproduktion, regional verankerte Produktions- und Verarbeitungsketten und Fokussierung auf Produktionszweige mit hoher Wertschöpfung.

  • Natürliches Produktionspotenzial für den Gemüse- und Ackerbau sowie für den Futterbau optimal nutzen.

  • Grundlagen zur Förderung und Realisierung von Fruchtfolge-Gemeinschaften erarbeiten.

  • Verbesserung des Wertschöpfungspotential in Alp- und Berggebieten.

Gemeinwirtschaftliche Leistungen

  • Gezielte und koordinierte Optimierung der Biodiversitäts-Leistungen und der Lebensraumqualität in der Region.
  • Qualität des Lebensraums standortorientiert und koordiniert weiterentwickeln, Erhaltung und Pflege des Grünraums als Teil der gemeinwirtschaftlichen Leistungen sowie Förderung des Bewusstseins für die multifunktionalen Leistungen der Landwirtschaft.
  • Ermöglichen von Ökoflächenpools ausserhalb der Fruchtfolgeflächen.
  • Sinnvolle Vernetzung von Biodiversitätsförderflächen.
  • Einbezug der produzierenden Landwirtschaft in die Pflege und den Unterhalt der naturnahen Schutzgebiete und Gewässerräume.
  • Technische Ressourcen und Betriebsstrukturen
  • Bedarfsorientierter Unterhalt und Erneuerung der technischen Infrastrukturen und Gebäuden sowie Optimierung der Flächenarrondierung.
  • Erschliessungskonzept mit Hauptachsen erarbeiten.
  • Erschliessungsinfrastruktur für künftige landwirtschaftliche Bewirtschaftung optimieren.

Natürliche Ressourcen

  • Nachhaltige Sicherung und Aufwertung der Produktionsgrundlage Boden.

  • Langfristige Sicherung der landwirtschaftlichen Produktionsflächen, Erhaltung und Aufwertung des Produktionspotentials und Schutz und Nutzung der Ressource Wasser.

  • Identifizieren und priorisieren der aufzuwertenden Böden.

  • Stetige Weiterentwicklung des Verfahrens für Bodenverbesserungen.

Rahmenbedingungen

  • Vermeidung von missbräuchlichem Protektionismus, der in den Markt eingreift und die Branche schwächt.

  • Eindämmung des Einkaufstourismus durch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Produkten.

  • Die Landwirtschaft muss rechtzeitig auf Veränderungen reagieren können. Neue Produkte und Dienstleistungen bieten die Chance, auch bei veränderten Marktsituationen als Unternehmer erfolgreich zu sein. Landwirtschaftsbetriebe sind flexible Unternehmen, sie bieten ein starkes soziales Umfeld und sind bereit auf Veränderungen zu reagieren.

  • Handlungsspielraum durch Bundesgesetze maximal wahrnehmen.

  • Innovation und Alternativen aktiv fördern und nicht blockieren.

  • Eine gute Ausbildung, Weiterbildung und Beratung ist die Grundvoraussetzung für selbstverantwortliches Handeln.